Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Die Interreg Region weist sehr spezifische Energiebezugsmuster auf, die sich aus der sehr speziellen Struktur der Region ergeben und geprägt sind durch z.B. Tourismusgebiete, verteilte landwirtschaftliche Flächen und kleinere Unternehmen. Zusätzlich gibt es teilisolierte Strukturen wie Inseln und Halbinseln und lokal verteilte Energiequellen sowie kleinere Industriestandorte.

Diese Räume haben einen sehr spezifischen Energiebedarf und daraus resultierende Verbrauchsmuster, die sich stark von international standardisierten Energiebedarfsmustern unterscheiden. Die Region muss zusätzlich mit einer riesigen Anzahl von dezentralen Installationen erneuerbarer Energien wie Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen hantieren sowie ungelöste Herausforderungen in Bezug auf Energiespeicherung.

Insbesondere die Energiespeicherung ist auch ökonomisch herausfordernd. Eine effizientere Nutzung von lokal bereitgestellterEnergie durch intelligenten Energie-Management-Systems und dezentralisierten individuell angepassten Speichern senkt die Treibhausgas-Emission und äußert sich für Unternehmen wirtschaftlich, sofern die Installation passend dimensioniert ist und das Bewusstsein in Unternehmen für die Technologien und Möglichkeiten mit Hilfe von Referenzsystemen gefördert wird.

Der Öffentlichkeit und den regionalen Unternehmen fehlt bisher noch das umfassende Wissen darüber, welche Technologien und Optionen bereits bestehen und welche ökologischen und wirtschaftlichen Nutzen diese bergen. Das geplante Projektvorhaben unterstützt Unternehmen und Bürger in der Programmregion darin, ein Gefühl für die Bedeutsamkeit der nachhaltigen Energieversorgung, der Energieeinsparung sowie technischer und energiewirtschaftlicher Hintergründe dynamischer Energieeffizienz der Energiewende zu entwickeln.