Marie Curie

Erste Nobelpreisträgerin weltweit (1867-1934)

Besondere wissenschaftliche Verdienste

  • Marie Curie entdeckte die Radioaktivität des Elements Thorium. Entdeckung der Elemente Polonium und Radium zusammen mit ihrem Mann.
  • 1903 Nobelpreis für Physik zusammen mit ihrem Mann und A. H. Becquerel.
  • 1911 Nobelpreis für Chemie für die Isolierung und Untersuchungen des Elements Radium.

Lebenslauf

Poster Marie Curie
Marie Curie

1867  Marie Curie wird als Marya Sklodowska in Warschau geboren.

1883  Schulabschluss mit Auszeichnung als beste Schülerin, bis 1891 Arbeit als Gouvernante.

1891  folgt Marie Curie ihrer Schwester nach Paris. Marie studiert Mathematik und Physik an der Pariser Sorbonne.

1893/94  belegt sie den ersten Platz in der Abschlussprüfung Physik sowie den zweiten Platz in Mathematik.

1895  Heirat mit dem Physiker Pièrre Curie. Beide arbeiten unter schwierigen Bedingungen in einem improvisierten Labor. Sie entdecken die Radioaktivität von Uran und geben den Strahlenelementen die Namen Radium und Polonium.

1897  Geburt ihrer Tochter Irène.

1898  Marie Curie entdeckt die Radioaktivität des Elements Thorium.

1900  Sie unterrichtet Physik an einer Schule für Mädchen und führt dort die Methode der experimentellen Demonstration im Unterricht ein.

1903  Promotion in Physik.

1903  Für die Entwicklung und Pionierleistung auf dem Gebiet der spontanen Radioaktivität und der Strahlungsphänomene erhält das Ehepaar Curie gemeinsam mit A. H. Becquerel den Nobelpreis für Physik.

1904  Geburt ihrer Tochter Éve.

1906  Unfalltod Pièrre Curies.
Im selben Jahr wird Marie Curie auf den Lehrstuhl für Physik an der Sorbonne berufen, ab 1908 hat sie eine Professur für Physik. Marie ist die erste Frau, die an der Pariser Sorbonne lehrt.

1911  Marie Curie erhält den Nobelpreis für Chemie für die Isolierung des Elements Radium.

1914  Sie übernimmt die Leitung des Radium-Instituts in Paris.

1914-1918  Gemeinsam mit Ihrer Tochter Irène entwickelt sie im ersten Weltkrieg eine mobile Röntgenstation.

1918-1927  Forschungstätigkeiten mit ihrer Tochter Irène am Radium-Institut Paris. Unter Curies Leitung entwickelt sich das Institut zu einem Zentrum der Nuklearphysik. Marie hält Vorlesungen in Brasilien, Spanien, der Tschechoslowakei und Belgien.

1934  Tod Marie Curies in Valence, Schweiz, durch Leukämie infolge ihrer hochdosierten und langjährigen Kontakte mit radioaktiven Elementen.