Jan Schoenfeld

Informatik/Softwaretechnik, Bachelor, 2012

Jan Schoenfeld

Wie ich auf die FH Lübeck gekommen bin

Ich habe mich sowohl an der Universität zu Lübeck beworben als auch an der Fachhochschule. An der FH vor allem deshalb, weil ich hörte, dass hier der Schwerpunkt der Lehre eher auf praktischem Inhalt liegt und ich schon immer wusste, dass ich weniger der Theoretiker bin. Ursprünglich habe ich mich jedoch für Elektrotechnik beworben und bin erst später zur Informatik gewechselt, als diese eingeführt wurde.

Meine Highlights aus dem Studium

Ganz ehrlich? Ich habe in einem Zusatzkurs zum Qualitätsmanagement einen Luftdrucknagler für 10€ auf Herz und Nieren getestet. Dabei haben wir ihn eingefroren, gebacken, von einem 30 Meter hohen Haus auf Asphalt geworfen, und er war einfach nicht zu zerstören. Außerdem haben natürlich getestet, wie weit er schießen konnte. Darüber haben wir dann einen ausführlichen Bericht geschrieben und natürlich auch die Ergebnisse präsentiert. Das war wirklich ein Highlight in meinem Studium, auch wenn es ein Zusatzkurs gewesen ist.

Ein kurzer Rückblick auf das Studium

Schon früh habe ich gemerkt, dass mir die Elektrotechnik nicht liegt, und als meine Noten dies auch untermauert haben, bin ich schließlich zur Informatik gewechselt. Hier habe ich mich auch schnell heimisch gefühlt und konnte bessere Ergebnisse nach Hause bringen. Wirklich glücklich bin ich jedoch erst geworden, als ich mich dazu entschlossen habe, in meiner Fachschaft mitzuarbeiten. Dort habe ich viele Freunde kennengelernt und hatte auch am meisten Spaß. Außerdem habe ich sehr sehr viel gelernt, was mir manchmal heute mehr bringt als die fachlichen Qualifikationen.

Der erste Job und wie es dazu kam

Meinen ersten Job habe ich über einen Professor der Fachhochschule bekommen, der interessierte Studierende für eine Stelle an der FH gesucht hat. Genauer ging es um eine Stelle im Rechenzentrum, für dich ich mich dann auch beworben habe. Und nach einer Bewerbung sowie zwei Bewerbungsgesprächen habe ich die Stelle dann schließlich auch bekommen.

Meine jetzige Tätigkeit

Inzwischen arbeite ich seit 3 Jahren an der Fachhochschule und bin in einem Projektteam zur Einführung einer neuen Campusmanagement-Software. Wir arbeiten hier weitestgehend selbstständig, und ich kümmere mich in erster Linie um die Kommunikation mit den Fachbereichen und der Organisation der Online-Prüfungsanmeldung. Zusätzlich betreue ich zusammen mit einem Kollegen der Universität unsere Server, die wir für das Campusmanagement-System benötigen.

Meine Tipps an die Studierenden von heute

Ich würde euch empfehlen, euch unbedingt während eures Studiums nicht zu sehr darauf zu beschränken, nur das fachliche zu pauken. Sondern engagiert euch, sei es in Gremien der Hochschule oder anderen Projekten, und unterschätzt nicht das Wissen und die Erfahrungen, die ihr dort sammelt. Viele Arbeitgeber legen nicht nur Wert auf gute Noten, sondern auch auf die oft genannten Soft Skills, und davon könnt ihr durch euer Engagement wirklich viele bekommen.