Ralph Petrasovits

Chemieingenieurwesen, Diplom, 1993

Ralph Petrasovits

Wie ich auf die FH Lübeck gekommen bin

Ich wollte unbedingt im Norden bleiben und seinerzeit gab es nur Hamburg und Lübeck. Lübeck war eigentlich meine - aus Unerfahrenheit - zweite Wahl, hat sich dann aber als absoluter Glücksfall entpuppt. Zitat Prof. Johannes Holzner: "Wer in Lübeck scheitert, geht nach Hamburg" ;-) Super Ausstattung Labor/Technikum, seinerzeit deutschlandweit die Nr. 1.

Meine Highlights aus dem Studium

Studienseits: Das Bestehen von "Technischer Strömungs- und Wärmelehre" im 2ten Anlauf mit 2,0 - das damalige Hammerfach überhaupt, die Entscheidung über Sein oder Nicht-Sein. Abseits des eigentlichen Studiums: Zu viele, um konkrete Beispiele zu nennen... ;-)

Ein kurzer Rückblick auf das Studium

Beste Zeit meines Lebens! Tolle FH, tolle Stadt (Lübeck), tolles Umfeld in der Studentenschaft.

Der erste Job und wie es dazu kam

Da ich vor dem Studium ein Fachpraktikum zur Erlangung der Fachhochschulreife machen musste, hatte ich meinen späteren Arbeitgeber schon "in der Tasche". Während des Studiums erhielt ich die Anfrage für den Posten "Qualitätssicherungsbeauftragter" ohne einen blassen Dunst davon zu haben, was das ist. Aber erst einmal den Arbeitsvertrag unterschrieben und alles war gut.

Meine jetzige Tätigkeit

"Einmal Harz anne Pfoten, immer Harz anne Pfoten" so sagte mal ein alter Schichtmeister während meines Semesterferienjobs bei meinem noch-immer-Arbeitgeber - wie wahr... Vor dem Studium Praktikum, während des Studiums Ferienjobs, dann Diplomarbeit und seit mittlerweile über 20 Jahren bei Synthopol Chemie in der Kunstharzbranche. Heute Leiter Qualitätsmanagement mit vielen externen Kontakten zu den "Großen", den Global Players der Chemie (BASF, Axalta, Byk etc.). Mittelständisches, inhabergeführtes, super gesundes Unternehmen auf nachhaltigem Expansionskurs.

Meine Tipps an die Studierenden von heute

Genießt eure Zeit, Job und Alltag kommen von ganz allein. Versucht so früh und oft wie möglich, Kontakt zur Industrie zu bekommen, die Semesterferien sind lang genug für Jobs/Praktika. Nicht lange loddeln, Dauerstudenten sind später bei potentiellen Arbeitgebern nicht gerne gesehen.