Kristina Lütje

Medizintechnik, Diplom, 2002

Kristina Lütje

Wie ich auf die FH Lübeck gekommen bin

Durch das Interesse an dem Studiengang. Vorher habe ich eine Ausbildung zur Medizinisch-Technischen Assistentin in der Radiologie gemacht (Uniklinik Lübeck) und habe dann 4 Jahre in Heidelberg an der Uniklinik in der Nuklearmedizin in dem Beruf gearbeitet.

Der Studiengang (damals hieß er noch Technisches Gesundheitswesen) ist mir allerdings schon während meiner Ausbildung aufgefallen. Die Herren Prof. Frankenberger und Schwanbom haben mir für den Einstieg mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

Meine Highlights aus dem Studium

Ein komplett anderes Leben, wenn man vorher schon richtig im Berufsleben stand. Lernen, viel nachdenken, viel Neues erkennen. Am Ende hat sich alles gefügt, auch Dinge, die ich dachte nie wieder gebrauchen zu müssen. (Also, ich habe sehr viele Dinge nie wieder gebraucht, aber der Zusammenhang ist klar!) Sehr nette Leute und Lehrkräfte. Es gibt immer noch einen harten Kern, wir sollten uns mal wieder treffen!

Ein kurzer Rückblick auf das Studium

Ich bin mit 28 Jahren angefangen, es war nicht so leicht, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber mit Fleiß und einer gewissen Taktik ging es ganz gut. Das Grundstudium war sehr viel anstrengender als das Hauptstudium. Ich bin erst mit dem Schwerpunkt Biomedizintechnik angefangen, dann aber auf Qualitäts- und Sicherheitstechnik umgestiegen nach ein paar Wochen. Wir sind im Semester mit 80 Leuten angefangen, am Ende haben weniger als 20 davon das Diplom gemacht.

Der erste Job und wie es dazu kam

Ich hatte einen Unfall und war leider nicht reisefähig. Und das 2 Wochen nach meinem Diplom. Das ging dann ca. 9 Monate, weil es in dem Zeitraum ein Job-Loch gab. Wenige Jobs, und die natürlich nicht für Berufsanfänger. Das war sehr erschöpfend. Ich habe um die 80 Bewerbungen geschrieben und war zu ca. 25 Gesprächen eingeladen. Dann hat es aber doch geklappt, in Bayern/Franken.

Meine jetzige Tätigkeit

Ich bin inzwischen bei der vierten Firma seit dem Diplom vor 11 Jahren. Mein Aufgabengebiet ist derzeit Qualitätsmanagementbeauftragte in einem bekannten Pharmaunternehmen in Berlin. Vorher habe ich in allen Jobs QM und Zulassungen gemacht in Personalunion. Das war aber auch nur möglich, weil die Startups nur ein Produkt hatten.  Hier bin ich für das strategische QM zuständig, die optimalen Prozessabläufe und Durchführung von Audits.

Meine Tipps an die Studierenden von heute

Durchhalten! Es lohnt sich auf jeden Fall! Ich habe nur selten mal eine Vorlesung ausfallen lassen, weil ich den Anschluss nicht verlieren wollte. Außerdem habe den Tipp eines damaligen Freundes ernst genommen: Nimm keinen Nebenjob an, sonst brauchst Du doppelt so lange! Das stimmte, ich habe mein Studium in der Regelstudienzeit beendet.