Andreas Kadesch

Umweltingenieurwesen, Diplom, 2007

Andreas Kadesch

Wie ich auf die FH Lübeck gekommen bin

Nach meiner Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik wollte ich mich weiterentwickeln. Da blieb letztendlich nur der Schritt, ein Studium zu beginnen. An die FH Lübeck bin ich wegen der überschaubaren Kursgrößen, der guten Lage zur Ostsee sowie der fehlenden Studiengebühren gegangen.

Meine Highlights aus dem Studium

Der enge Kontakt zu den Kommilitonen, Professoren und FH-Personal, und die Möglichkeit, in Lübeck zu leben in Verbindung mit der Ostsee.

Ein kurzer Rückblick auf das Studium

In den Diplomstudiengängen gab es das fachlich sehr allgemein gehaltene Vordiplom. Da musste man sich erst mal durch Grundlagenfächer wie Elektrotechnik usw. kämpfen und die ein oder andere Klausur auch zweimal schreiben. Mit dem Hauptstudium begann dann die fachliche Ausrichtung. Durch Fächer wie Verfahrens-, Abwasser-, oder Abfalltechnik bekommt man einen guten Bezug zur Praxis, ohne den theoretischen Hintergrund zu vernachlässigen.

Abschließend kann ich sagen, dass das Studium an der FH Lübeck einen guten Grundstein für eine spätere fachliche Spezialisierung gelegt hat.

Der erste Job und wie es dazu kam

Nach dem Studium habe ich mir erst mal 6 Monate Auszeit genommen und war in Neuseeland und Australien. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt für sowas. Anschließend habe ich ca. 10 Bewerbungen geschrieben. Nach ca. 2 Monaten hatte ich eine Zusage in einem Ingenieurbüro in der Nähe von Bremen.

Meine jetzige Tätigkeit

Aktuell wickele ich Projekte im Bereich Siedlungswasserwirtschaft ab. Hierzu zählt zum einen die Abwasserbehandlung auf Kläranlagen, aber auch der Abwassertransport durch Pumpwerke. Ich arbeite in einem großen Ingenieurbüro (160 Mitarbeiter) in der Nähe von Bremen (Dr. Born - Dr. Ermel). Wir bearbeiten deutschlandweit Projekte, bei denen ich, neben der Verfahrens- und Maschinentechnik, ebenfalls in der Regel die Projektleitung übernehme.

Meine Tipps an die Studierenden von heute

Lasst euch trotz der Bologna-Studiengänge (Bachelor/Master) nicht stressen. Nehmt und genießt die Zeit, die Ihr braucht. Auf euch warten noch über 30 Jahre Berufsleben.