Mareike Brodersen

Wirtschaftsingenieurwesen, Bachelor, 2013

Foto: Mareike Brodersen

Wie ich auf die FH Lübeck gekommen bin

Mir war schon früh klar, dass mir eine Ausbildung alleine nicht ausreicht, daher habe ich mich zum Ende meiner Ausbildungszeit bei edding über Studienmöglichkeiten im Raum Norddeutschland informiert. Die FH Lübeck dabei war meine erste Wahl.

Meine Highlights aus dem Studium

Es gab so viele tolle Momente im Studium! Die Vorlesungen zum DGQ-Schein bei Frau Dr. Liebelt haben mir sehr viel Freude bereitet und ich konnte mein Interesse am Qualitätsmanagement entdecken und ausbauen. Aber der wohl schönste Moment im ganzen Studium war der Moment, in dem ich mein Abschlusszeugnis „nach all der harten Arbeit“ in feierlicher Atmosphäre in Empfang nehmen durfte.

Ein kurzer Rückblick auf das Studium

Rückblickend kann ich sagen: Es ist sehr schade, dass mein Studium so schnell vorbei war! Es kam mir sehr kurzweilig vor, da ich ständig nette Studenten und ausgezeichnete Professoren um mich herum hatte, interessante und lehrreiche Vorlesungen und spaßige Events (z. B. die Weihnachtsvorlesung und die Erstiparties) besuchte und so nie Langeweile aufkommen konnte.

Der erste Job und wie es dazu kam

In meinem ersten Job war ich als eCRM-Projektmanager für namhafte internationale Kunden in der Konsumgüterbranche tätig. Dieser Job hat mir zwar sehr gefallen, doch nach einem Jahr hat es mich erneut zum Studieren gezogen: Diesmal ein Masterstudium – und dieses Mal neben dem Job!

Meine jetzige Tätigkeit

In meiner derzeitigen Tätigkeit bei der Robert Bosch GmbH bin ich im Bereich Fahrerassistenzsysteme als Qualitätsingenieurin angestellt. Hier bin ich Ansprechpartner für internationale Kunden (Automobilhersteller) und Bosch-Projektmanager zu Q-Themen während des Entwicklungsprozesses von Fahrerassistenzsystemen, zudem arbeite ich mit an der Reduktion von Kundenbeanstandungen, ich führe Quality Gates (Meilensteine) in den Kundenprojekten durch und bringe – wenn notwendig – aktiv die systematische Problemlösung (8D-Prozess) in den einzelnen Projekten voran. Von Bosch erhalte ich zudem gerade ein Stipendium und werde in meinem nebenberuflichen Masterstudium sehr gut unterstützt und gefördert.

Meine Tipps an die Studierenden von heute

Nutzt die Zeit in eurem Studium, um euch auszuprobieren! In eurer „Studienklasse“ kennt ihr euch alle sehr gut und es herrscht eine vertrauensvolle Atmosphäre. In dieser Zeit könnt ihr am besten lernen, wie ihr auf andere wirkt, ihr könnt euch ausprobieren und eure verschiedenen Kompetenzen ausbauen. Traut euch auch, nicht immer mit der Masse zu gehen, wenn sie anderer Meinung ist als ihr!