Annika Ananias

Informationstechnologie und Gestaltung international, Diplom, 2011

Annika Ananias

Wie ich auf die FH Lübeck gekommen bin

Nach meinem Abitur habe ich nach einem Studiengang gesucht, der sowohl technische als auch gestalterische Aspekte beinhaltet, und so bin ich auf die FH Lübeck gestoßen.

Meine Highlights aus dem Studium

Ein Auslandssemester in Neuseeland war für mich sehr bereichernd, sowohl fachlich als auch persönlich. Auch die praktische Ausrichtung des Studiengangs ist spannend und bietet vielfältige Möglichkeiten zur eigenen Entwicklung von Schwerpunkten.

Ein kurzer Rückblick auf das Studium

Im Studium wird ein breites Spektrum an Wissen vermittelt: Wir haben sowohl die Erstellung von Print- und Onlinemedien, Fotografie, 3D-Animation und den Umgang mit Video-/Audiobearbeitung und -schnitt als auch die technischen Hintergründe durch Programmiersprachen, Informationstechnologie und Softwaretechnik erlernt. Die Fähigkeiten haben wir in praxisnahen Projekten angewendet.

Ein Semester habe ich in Neuseeland verbracht, um dort insbesondere mein Wissen zur Fotografie zu vertiefen und internationale Erfahrung zu sammeln.

Der erste Job und wie es dazu kam

Ich habe ein freiwilliges Praktikum im Verlagshaus Gruner + Jahr in Hamburg gemacht und habe im Anschluss daran ein Jobangebot als Fotoredakteurin erhalten. Mein Studium war zu dem Zeitpunkt noch nicht beendet, und ich habe Zeit bekommen, meine Diplomarbeit zu schreiben. Ich war 2,5 Jahre bei Gruner + Jahr im internationalen Bereich und zuständig für die redaktionelle Betreuung der internationalen Gala- und GEOlino-Ausgaben. Weiterhin war ich auch zentrale grafische Ansprechpartnerin für Kommunikationsmaterialen, Magazinlayouts und Apps.

Meine jetzige Tätigkeit

Ich arbeite nun beim Verlag Hubert Burda Media in München als Projektmanagerin für Grafikdesign im Bereich Merchandising & Licensing. Ich erarbeite Konzepte für Print, Online und Mobile, bin für deren Umsetzung zuständig und gestalte sämtliche externen und internen Kommunikationsmittel.

Meine Tipps an die Studierenden von heute

Das generalistische, interdisziplinäre Wissen, das im Studiengang "Informationstechnologie und Gestaltung" vermittelt wird, ist eine große Stärke, die man bewusst einsetzen sollte. In meinem Arbeitsleben habe ich festgestellt, dass es wenig Bewerber gibt, die so viele Kompetenzen bündeln, und es jedoch sehr wichtig ist, Kenntnis sowohl von der gestalterischen Seite als auch von der technischen Umsetzung zu haben, um praxisnahe Lösungen zu entwickeln. So ist man auch ideal im Projektmanagement einsetzbar.

Trotzdem sollte man sich Schwerpunkte suchen, um spezialisiertes Wissen aufzubauen. Bei mir war das Layout, Fotografie und User Interface Design.

Für die Selbstfindung sollte man sich ruhig etwas Zeit nehmen, um z. B. durch verschiedene Praktika herauszufinden, welchen Schwerpunkt man sich in der beruflichen Zukunft setzen möchte. Eine großartige Erfahrung ist ein Auslandssemester: Auf jeden Fall machen!