Die Gefahr der Gewässerverschmutzung durch Regenwasser von Biogasanlagen in Schleswig-Holstein ist groß. Seit Anfang 2012 wurden intensive wasserbehördliche Kontrollen durchgeführt, die erhebliche Missstände offenlegten.

Diese sind überwiegend entschärft und gewisse Standards haben sich bei der Planung der Entwässerung herauskristallisiert. Dennoch besteht ein erhebliches Optimierungspotenzial für das Wassermanagement auf Biogasanlagen. Dieses soll in dem Pilotprojekt erarbeitet werden.

Im Fokus der Betrachtungen stehen dabei Biogasanlagen, auf denen stark verschmutztes Oberflächenwasser anfällt, welches abwasserrechtlich nicht einleitbar ist oder landwirtschaftlich verwertet wird. Eine bereits durchgeführte Vorstudie diente der Machbarkeitsprüfung und der Erarbeitung des Konzeptes für die Durchführung der derzeit laufenden Hauptstudie.