Labor für Geotechnik

Herzlich Willkommen im Labor für Geotechnik.
Die Geotechnik umfasst alle Aufgaben, die mit dem Bauen mit, auf und in der Erde zu tun haben.
Hieraus ergeben sich vielfältige Aufgaben für Ingenieure, für deren Lösung solide Kenntnisse über den Boden als Baugrund und Baustoff benötigt werden.

  • Übersicht
    Raum: 15-0.01 und 15-0.30/31
    Telefon: +49 451 300 5138

    Laborleitung

    Frank König
    Prof. Dr.-Ing.
    Frank König


    Telefon:+49 451 300 5138
    Fax:+49 451 300 5079
    E-Mail:frank.koenig@fh-luebeck.de
    Raum:14-1.17

    Laborpersonal

    Tim Doß
    Tim Doß

    Telefon:+49 451 300 5153
    E-Mail:tim.doss@fh-luebeck.de
    Raum:15-0.11
  • Ausstattung

    Die Geräteausstattung des Labors erlaubt die Untersuchung von Bodenproben in einer Vielzahl genormter Versuche. Beispielhaft werden hier folgende Untersuchungen aufgeführt:

    • Wassergehaltsbestimmung
    • Korngrößenverteilung mittels Sieb- und Schlämmanalyse
    • Konsistenzgrenzenbestimmung
    • Glühversuch
    • Dichtebestimmung
    • Untersuchung der lockersten und dichtesten Lagerung
    • Bestimmung des Kalkgehaltes
    • Untersuchung der Verdichtungsfähigkeit des Baugrunds (Proctorversuch)
    • Untersuchung der Zusammendrückbarkeit (Kompressionsversuch)
    • Untersuchung der Scherfestigkeit (direkter Scherversuch)
    • Untersuchung der Wasserduchlässigkeit der Baugrundes
    • Feldversuche zur Baugrunderkundung (Kleinbohrungen, Rammsondierungen)
    • und Verdichtungskontrolle (Plattendruckversuch)
  • Lehre

    Im Studium werden Grundlagen der Erkundung und der Untersuchung des Baugrundes in der Theorie und in praktischen Labor- und Feldversuchen vermittelt.
    Auf der Basis der in den Versuchen gewonnenen bodenmechanischen Kennwerten erfolgt dann die Behandlung der erdstatischen Berechnungsverfahren.
    Baupraktische Anwendung finden diese Grundlagenkenntnisse z.B. im Erd- und Grundbau bei Flach- und Tiefgründungen, Baugrundverbesserungen, Baugrubensicherungen, Wasserhaltungen, Uferbauwerken (Kaianlagen), Erdbauwerken (Dämme, Deiche und Einschnitte), Unterfangungen von Bauwerken und im Tunnelbau.

    • Geotechnik I

      Für erdstatische Berechnungen werden die Grundkenntnisse der Statik und der Festigkeitslehre (Statik I, Sem. B1 und B2) benötigt. Die Inhalte der Lehrveranstaltungen Geotechnik (B4 und B5) bauen auf den Kenntnissen der jeweiligen vorhergehenden Semester auf.

      Die Studierenden sollen mit den Eigenschaften des Baugrunds und der Bodenmechanik vertraut werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden Aufgaben des Grundbaus (Bauen auf, in und mit dem Boden) selbständig zu bearbeiten.

      GEOTECHNIK I (B3)
      Festgesteine, Lockergesteine, Entstehung, Aufbau, Benennung und Beschreibung, Bodenklassifikation, Schichtung des Baugrunds, Wasser im Boden, Baugrunderkundung, Untersuchung des Bodens im Labor und im Feld, Bodenphysikalische Kennwerte, Spannungsberechnung unter Bauwerken, Setzungsberechnungen.

      GEOTECHNIK I (B4)
      Flachgründungen (Grundbruch, Setzungen Kippen, Gleiten, zulässiger Sohldruck), Erddruck (aktiver Erddruck, passiver Erddruck, Erdruhedruck, Erddruckumlagerung) Baugruben T.1 (Geböschte Baugrube, Grabenverbau, Trägerbohlwand, Spundwand)

      GEOTECHNIK I (B5)
      Baugruben T.2 (Bohrpfahlwand, Schlitzwand, Bauen im Grundwasser), Pfahlgründungen (Pfahlarten, Herstellung, Tragfähigkeit, Berechnung von Pfahlsystemen).

      Die Leistungsmessung erfolgt in Form von 2 Hausarbeiten, einem Test und einer abschließenden 3-ständigen schriftlichen Prüfung. Die Studienleistungen des Semesters B3 (Laborbericht + Test, unbenotet) und des Semesters B4 (Hausübung, unbenotet) sind Voraussetzung für die Zulassung zur schriftlichen Prüfung nach dem Semester B5. Die Hausübung wird im Laufe des Semesters B4 ausgegeben. Sie wird semesterübergreifend bearbeitet. Die schriftliche Prüfung besteht aus zwei Teilen: Teil 1 ohne Hilfsmittel, Teil 2 mit schriftlichen Hilfsmitteln.

    • Geotechnik II

      Geotechnik II
      Die Studierenden sollen eigenständig spezielle Aufgabenstellungen des Grundbaus aus dem Bereich der Wasserhaltung und der Böschungs- und Geländestandsicherheit bearbeiten können.

      Böschungs- und Geländebruch (Versagensmechanismen, Standsicherheitsberechnung), Wasserhaltung (Verfahrenstechnik, Berechnung von Grundwasserabsenkungen)

      HAFENBAU UND SONDERGEBIETE DER GEOTECHNIK
      Behandlung spezieller Sondergebiete aus folgenden Themenbereichen:
      Baugrundverbesserung, Scherfestigkeit unter undrainierten Bedingungen,
      Hafenbau, Tunnelbau

      Die Leistungsmessung erfolgt in Form eines 1, 5-stündigen schriftlichen Tests als unbenotete Studienleistung (+/-). Schriftliche Hilfsmittel sind zugelassen.