In regelmäßigen Abständen finden Exkursionen zu verschiedenen Firmen und Einrichtungen statt.

Diese können aus den folgenden Bereichen kommen:

        - Hörgeräte- und CI-Hersteller
        - HNO-Kliniken
        - Akustikabteilungen der Automobilbranche
        - Hersteller im Audiobereich

  • Exkursion nach Kopenhagen und Eriksholm 2016

    Exkursion nach Dänemark

    Am 20. Januar 2016 war es endlich soweit, die lang gewünschte Exkursion sollte stattfinden und uns unter anderem zu keiner geringeren, als der Firma Oticon bringen, einem großen Hörsysteme-Hersteller, von dem doch anzunehmen ist, dass ein Großteil der Mitstudenten diese Hörsysteme einmal angepasst hatte. Wie spannend also, nun einmal hinter die Kulissen sehen zu dürfen. Zunächst einmal hieß es rechtzeitig und vollständig am Treffpunkt zu erscheinen, was auch fast bei allen auf Anhieb klappte. Das zuständige Busunternehmen brachte uns dann zielsicher zunächst zur Fähre, mit welcher wir nach Dänemark übersetzten und anschließend weiter zum ersten Etappenziel, der Technical University of Denmark. Wir wurden freundlich auf dem Campus begrüßt und durften uns einige Minuten von der Fahrt erholen. Dann erwarteten uns insgesamt fünf unterschiedliche Vorträge, die sowohl von Studenten als auch von Mitarbeitern des „Department of Electrical Engineering“ für uns gehalten wurden. Die angesprochenen Themen waren sehr fachbezogen und deckten sich durchaus mit Inhalten, welche wir in unserem Studium vermittelt bekommen. Es war also schnell möglich, sich hineinzufinden und die dargestellten Projekte nachzuvollziehen. Wirklich anschaulich wurde die Arbeit der (Master-)Studenten und Mitarbeiter, als wir uns die entsprechenden Bereiche des Campus selbst anschauen durften. Sowohl die Labore als auch die Kabinen beeindruckten mit modernster Technik. Sich alles vor Ort genau ansehen zu dürfen und jede Frage, die einem in den Sinn kam, direkt stellen zu können, vermittelte einen sehr guten Eindruck von der alltäglichen Arbeit und den Projekten, welche an dieser Uni durchgeführt wurden, bzw werden könnten.
    Bei der Fahrt zum Hostel wurde erst klar, wie sehr die Zeit verflogen war. Umso entspannter war es dann, sich in kleineren Gruppen noch etwas in Kopenhagen umzusehen und gemeinsam zu Abend zu essen. Die Unterbringung im Hostel funktionierte problemlos und die Zimmer waren für eine Übernachtung absolut angemessen.

    Am nächsten Morgen ging es nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht, pünktlich um 9 Uhr mit dem Bus los Richtung Eriksholm in das dort ansässige „Eriksholm Research Centre“.
    Nach herzlichen Begrüßung und einem kurzen Willkommenssnack erwartete uns eine Einführungspräsentation, damit wir uns einen kleinen Überblick über die Forschungseinrichtung „Eriksholm Research Centre“ und dessen Themen verschaffen konnten. Auch hier konnten wir Aufgrund unseres bereits erlernten Fachwissens schnell in die Thematik einsteigen, darüber hinaus gewannen wir viele neue Eindrücke bezüglich der Hörgeräteforschung. Sehr Anschaulich wurden dabei die verschiedenen Richtungen gezeigt, in welche geforscht wird, um neue Erkenntnisse für die Entwicklung von Hörsystemen zu gewinnen.
    Im Anschluss an die Präsentation durften wir in kleinen Gruppen die einzelnen Bereiche dieser faszinierenden Einrichtung besichtigen.
    Nachdem wir den Rundgang beendet hatten ging es mit dem Bus weiter Richtung Smørum, wo uns das eigentliche Highlight dieser Exkursion erwartete. Der Hauptsitz von Oticon.
    Dort angekommen wurden wir von Sören, einem der Marketingmanagern herzlich begrüßt und da es bereits Mittagszeit war, durften wir in der hauseigenen Kantine mit leckeren Essen unseren Hunger stillen.
    Frisch gestärkt und voller Vorfreude auf die bevorstehende Besichtigung des Hauptsitzes ging es mit einem Einführungsvortrag los, ehe wir in kleinen Gruppen durch die heiligen Hallen Oticons geführt wurden. Wir durften ausführlich die verschiedenen Entwicklungsabteilungen besichtigen und bekamen verschiedenste Einblicke in die speziellen Arbeitsbereiche.
    Oticon selbst hat sich hierbei meines Erachtens sehr große Mühe gegeben. Beim Rundgang durften wir, wie auch schon an der DTU und dem Research Centre, viele Fragen stellen die uns direkt beantwortet wurden. Die Exkursion bot eine ausgezeichnete Möglichkeit um einen guten Eindruck zu bekommen, wie die Arbeit in einer so großen Hörgeräte Firma wie Oticon abläuft. Einen Eindruck, den uns unser Studium so hätte nie geben können.

    Vielen Dank also, dass wir diese Exkursion mitmachen durften.

    Gerrit Schlag und Jaqueline Presti

  • Akustik Labor Nord - Tag gegen Lärm 2013
    Bild: Messort Flughafen Lübeck, v.l.: Prof. Dr. Jürgen Tchorz, (FHL), Studentin Franziska Klaus und Dipl.-Ing. Knut Rasch (GF ALN)

    Ein Tag im Leben einer Praktikantin - Aktion Tag gegen Lärm

    Mit einer Schall- und Lärmmessung an verschiedenen Messorten haben sich die FH Lübeck und das Akustik Labor Nord am Tag gegen Lärm beteiligt.

    Am 24. April 2013 wurde bundesweit mit Aktionen der Tag gegen Lärm begangen. Auch die Fach- hochschule Lübeck mit dem Labor für Akustik von Prof. Dr. Jürgen Tchorz hat in Vorbereitung auf diesen Tag gemeinsam mit dem ALN, Akustik Labor Nord GmbH, Büro Lübeck, u.a. einen Aktions-
    tag vorbereitet. Dieser Aktionstag ist übertitelt mit Ein laut-leise-Ausflug Ein Tag im Leben einer Praktikantin und leistet einen Lübecker Beitrag zum bundesweiten Tag gegen Lärm. Die Hörakustik-Studentin Franziska Klaus absolviert aktuell ein Praktikum im Lübecker Büro der ALN. Die Zusam-menarbeit zwischen der FH Lübeck und dem ALN Büro Lübeck fand ihren Ursprung im Lübecker Jahr der Wissenschaft und wird nach der Zwischenlandung der Wissenschaft mit der gemeinsamen Laut-Leise-Exkursion zum Tag gegen Lärm fortgesetzt.
    Die Initiatoren dieses Laut-Leise-Tages wollen mit ihrer Aktion Wege ebnen für eine Umwelt mit erhöhter akustischer Qualität. Danach sah das Exkursionskonzept vor, in realen Umweltsituationen und geräuschquellen, allesamt aus dem Alltagsleben, die Umgebungsgeräusche bewusst zu machen und differenziert wahrzunehmen. An ausgewählten Messorten konnte die Wirkung von Schallschutzmaßnahmen hörbar erlebt und deren Wirkung messtechnisch erfasst und beobachtet werden.
    Bei den ausgewählten Messorten handelte es sich zunächst um einen Supermarkt im Glashütten-
    weg, bei dem der Unterschied zwischen gedämpften und nicht gedämpften Einkaufswagen ermittelt wurde, dieses einmal aus der Sicht eines Wagen-Schiebenden und einmal aus der Sicht eines Abseitsstehenden in ca. drei Meter Entfernung. Zweiter Messort war der Herrentunnel, die Straßen-verbindung unter der Trave hindurch nach Travemünde, bei dem die Wirkung von Schallschutz-
    wänden bei der Zufahrt eines Lastkraftwagens verdeutlicht werden konnte. Drittens handelte es sich um den Messort Flughafen Lübeck. An einem Überflug eines startenden Flugzeuges (B 737) konnte verdeutlicht werden, dass der Schallschutz nicht am Entstehungsort -hier wären Schall-schutzmaßnahmen wie etwa Schallschutzwände wirkungslos- sondern vielmehr am "Empfangsort" (dieses sind Gebäude, die den Schall vom überfliegenden Objekt aufnehmen) eingerichtet werden muss.
    An den Hörerlebnissen an diesem Tag im Leben einer Praktikantin, namentlich der Studentin Franziska Klaus, nahmen insgesamt 13 weitere Akustik-Experten teil, darunter neun Kommi-
    litonen/-innen der Studentin, der Studiengangleiter der Hörakustik, Prof. Dr. Jürgen Tchorz sowie der Geschäftsführer der ALN GmbH, Dipl.-Ing. Knut Rasch.
    Die Ergebnisse der Messungen an diesem Laut-Leise-Tag zeigen, dass Schallschutz an allen Umweltgeräuschquellen entsprechend der Schallschutzvorgaben berücksichtigt wurde und die angewendeten Schallschutzmaßnahmen, zumindest an den ausgewählten Messorten, wirkungsvoll sind. Die Schallschutzmaßnahmen können den auftretenden Lärm zwar nicht ganz eliminieren, vermögen ihn jedoch teilweise bis zu hörbaren zehn Dezibel im Mittelungspegel zu reduzieren.
    Interessierte finden hier die Messprotokolle.

  • Exkursion zu Gn ReSound, Dänemark 2013

    Eine willkommene Unterbrechung in der Klausurvorbereitung ermöglichte die Exkursion des Studiengangs zum Hauptsitz des Hörgeräteherstellers GN ReSound nach Ballerup im Januar 2012.
    Nach einer allgemeinen Vorstellung der Firma gab uns Charlotte Jespersen (die Leiterin der Audio-
    logie) einen detaillierten Überblick über die Drahtlos-Technologie bei ReSound Hörsystemen, wel-
    che auf einer Funkübertragung im 2,4 GHz-Band beruht und sich damit grundsätzlich von der Über-
    tragungstechnik anderer Hersteller unterscheidet.
    In einem weiteren Vortrag stellte eine Lübecker Studentin den aktuellen Stand ihrer Abschlussarbeit in der Entwicklungsabteilung von GN ReSound zum Thema virtuelle Akustik vor. Dadurch bekamen die Exkursionsteilnehmer einen ganz unmittelbaren Eindruck der Möglichkeiten vor Ort.
    Den Abschluß bildete ein ausführlicher Rundgang durch die Versuchslabore von ReSound, die subjektive und objektive akustische Experimente in sehr unterschiedlichen Bedingungen erlauben.

  • Exkursion zur Bertrandt AG 2012

    In die Nähe von Wolfsburg führte eine Exkursion des Studiengangs Hörakustik im November 2012. Die dortige Niederlassung des Ingenieurdienstleisters Bertrandt AG arbeitet fast ausschließlich für Volkswagen und ist in den letzten Jahren außerordentlich stark gewachsen. Hauptaufgabe ist einer-
    seits die Übernahme von Entwicklungsarbeiten, beispielsweise die Konstruktion der Karrosserie für einzelne VW-Modelle. Andererseits werden umfangreiche Tests einzelner Komponenten auf mecha-
    nische Stabilität unter extremen Bedingungen durchgeführt. Dabei nimmt die akustische Gestaltung und Prüfung einen immer größeren Stellenwert ein, denn der Klang der Komponenten eines Fahr-
    zeuges wird zunehmend als Qualitätsmerkmal erkannt. Hier ergeben sich interessante Perspektiven für Hörakustik-Studierende, die sich für den Automobil-Bereich interessieren.
    In Tappenbeck wurden bereits mehrere Praktika und Abschlussarbeiten durchgeführt, und eine Lübecker Absolventin, die mittlerweile fest im Bereich Versuchsdesign arbeitet, gab in ihrem Vortrag interessante und motivierende Einblicke in dieses Arbeitsumfeld.

  • Exkursion zu Widex und zur DTU 2010

    Eine mehrtägigie Exkursion führte den Studiengang Ende 2010 nach Dänemark zum neuen Haupt-
    quartier von Widex sowie zur Dänischen Technischen Universität (DTU) in Kopenhagen. Die neuen Räumlichkeiten von Widex waren sehr beeinduckend und bieten ein angenehmes Arbeitsumfeld. Großen Wert wurde auf die Energieautarkheit des Gebäudes gelegt, und mit Wärmepumpen und einer Windmühle auf dem Firmengelände wurde auch ein entsprechend großer Aufwand betrieben. In mehreren Präsentationen wurden uns die aktuellen Produkte detailliert vorgestellt, und in einer umfangreichen Betriebsbesichtigung konnten wir sowohl einen Eindruck von der Entwicklungsab-
    teilung, als auch von der Produktion gewinnen. Dank der großzügigen Unterstützung von Widex kamen wir zudem in den Genuß eines hervorragenden Abendprogramms im Tivoli und Kopen-
    hagens Ausgehmeile, dem Neuen Hafen.
    Den zweiten Teil der Studienfahrt bildete ein Abstecher an das Center for Applied Hearing Re-
    search der DTU. In den letzten Jahren hat Prof. Torsten Dau dort eine große Arbeitsgruppe aufge-
    baut, die sich sowohl mit psychoakustischer Grundlagenforschung, als auch mit angewandten Pro-
    blemstellungen der Hörsystemtechnologie beschäftigt. Master- und PhD-Studenten stellten Ihre Forschungsprojekte und Versuchsaufbauten in einem Rundgang vor und eröffneten uns einen sehr anschaulichen und praktischen Einblick in ihre Arbeit. Dieser Besuch an der DTU hat die Lübecker Studierenden nachhaltig beeindruckt und letztlich dazu geführt, dass mehrere von Ihnen nach der Bachelor-Arbeit in Lübeck ein Masterstudium in Torsten Dau's Gruppe anschlossen.