Online-Plattform für Geflüchtete der FH Lübeck Tochter als "Ort im Land der Ideen" ausgezeichnet [Update]

Die Online-Lernplattform oncampus.de/integration von der E-Learning Tochter der Fachhochschule Lübeck wurde von der Initiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft als eine der einhundert besten Initiativen im Wettbewerb "Welten verbinden – Zusammenhalt stärken. 100 Innovationen für Deutschland." ausgezeichnet.

Online-Plattform für Geflüchtete der FH Lübeck Tochter oncampus als "Ort im Land der Ideen" ausgezeichnet. Foto: oncampus

Seit 2015 bieten oncampus und das Institut für Lerndienstleistungen (ILD) der FH Lübeck offene Online-Kurse für Geflüchtete an. In den Kursen können Weiterbildungszertifikate oder Hochschulzertifikate mit anrechenbaren Credits erworben werden. Mit fast 10.000 Kurseinschreibungen erreicht die Plattform eine Vielzahl von Menschen. Geflüchtete können die Kurse ohne den Nachweis von Dokumenten belegen. 
Die Plattform umfasst sowohl Kurse mit wissenschaftlichen Themen als auch allgemeine Weiterbildung.


Derzeit sind weitere Kurse in Planung, die sowohl zur Vorbereitung auf ein technisches oder wirtschaftswissenschaftliches Studium als auch zur beruflichen Weiterqualifikation genutzt werden können. Unter anderem werden zurzeit Kurse zu Mathematik, Informatik und Customer Experience Management produziert. 

Ziel der vom Land Schleswig-Holstein geförderten Plattform ist die Schaffung einer gemeinsamen Online-Lernwelt für Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete. Im Bereich der offenen Online-Kurse haben die oncampus und das ILD umfangreiche Erfahrungen und bieten auch MOOCs (Massive Open Online Courses) an, die allen Interessierten offen und kostenlos zur Verfügung stehen.

Die Initiative Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen wählt jedes Jahr einhundert Projekte aus, die innovative Antworten für gesellschaftliche Fragen geben.

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 Update vom 15.06.2018

Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Oliver Grundei gratuliert „oncampus“ zu Innovationspreis

KIEL. Als eine der besten Initiativen im Wettbewerb "Welten verbinden – Zusammenhalt stärken. 100 Innovationen für Deutschland." wurde die schleswig-holsteinische Online-Lernplattform „oncampus.de/integration“ ausgezeichnet. 

Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Oliver Grundei gratulierte dem Institut für Lernleistungen (ILD) der Fachhochschule Lübeck und den Projektleitern Arne Carsten Welsch und Professor Rolf Granow zu diesem Erfolg. „Ich freue mich mit Ihnen über die Auszeichnung, die Sie und Ihr Team für Ihr großartiges Engagement und Ihre Online-Lernplattform ‚on-campus.de/Integration‘ erhalten haben. Der Zugang zu schulischer und beruflicher Bildung, aber auch die Erhöhung akademischer Bildungschancen sind wichtige Bausteine der Flüchtlings- und Integrationspolitik des Landes Schleswig-Holstein“, so Grundei.

Mit dem Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ prämiert die Bundesregie-rung  gemeinsam mit dem Partner Deutsche Bank jedes Jahr 100 Projekte, die innovative Antworten auf drängende gesellschaftliche Fragen liefern. In der diesjährigen Wettbewerbsrunde sind über 1.500 Bewerbungen eingegangen. „Die Angebote und Möglichkeiten Ihrer offenen Online-Lernplattform ‚oncampus.de/integration‘ wurden als wichtiger innovativer Baustein zur Förderung der Bildungschancen Geflüchteter ausgewählt. Ich danke Ihnen für die intensive und gute Zusammenarbeit und bin gespannt auf die weitere Entwicklung der Nutzer und Nutzerinnen von ‚oncampus‘“, so Grundei. 

ILD-Geschäftsführer Welsch und oncampus-Geschäftsführer Granow haben die Lernplattform für Flüchtlinge im Rahmen des von Wissenschaftsministerium und Hochschulen entwickelten Projektes „Studienchancen für Flüchtlinge an Hochschulen in Schleswig-Holstein“ im Frühjahr 2016 vorgestellt. Die Plattform soll Geflüchteten helfen, schneller in Ausbildung oder Studium zu kommen. In den Kursen können Weiterbildungszertifikate oder Hochschulzertifikate erworben werden. Die Plattform umfasst sowohl Kurse mit wissenschaftlichen Themen als auch allgemeine Weiterbildung.   
www.oncampus.de/integration

Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Schunck I Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (MBWK)
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