Mit dem Handy die Prüfungsnoten checken

Vertrag zur Einführung eines Campus-Management-Systems unterzeichnet

Stephan Sachse, Irene Strebl und Dr. Oliver Grundei (vorn) sowie Nils-Joachim Bauer, Sandra Magens, Prof. Till Tantau und Prof. Holger Hinrichs (jeweils v.l.n.r.; Fotos: FH Lübeck

Vertragsunterzeichnung: Dr. Oliver Grundei (links), Irene Strebl und Stephan Sachse. Foto: FH Lübeck

In einem historischen Schritt haben die Fachhochschule Lübeck und Universität zu Lübeck heute die gemeinsame Beauftragung eines neuen Campus-Management-Systems (CaMS) unterzeichnet. 
Die Verwaltungschefs der beiden Hochschulen, Kanzlerin Dipl.-Kffr. Irene Strebl von der Fachhochschule und Kanzler Dr. Oliver Grundei von der Universität sowie der Geschäftsführer der Datenlotsen Informationssysteme GmbH, Stephan Sachse, unterzeichneten heute den Vertrag für die Lieferung, Installation und Einführung des campusweiten innovativen Softwaresystems. Das Hamburger Unternehmen hatte sich in einem aufwendigen europaweiten Ausschreibungsverfahren gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt. 

Fachhochschule Lübeck und Universität zu Lübeck befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft und bilden die zentralen Einrichtungen auf dem BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck. Die Nähe der beiden Hochschulen zueinander stärkt seit langem die Zusammenarbeit in Lehre und Forschung und ermöglicht zudem die Nutzung gemeinsamer Infrastruktur. Insofern lag die Entscheidung für ein gemeinsames CaMS-Projekt nahe, zumal das Know-how in diesem Bereich bereits durch ein gemeinsames Team gebündelt ist.

In dem groß angelegten Vorprojekt wurden in den letzten zwei Jahren Anforderungen ermittelt und ein ausführliches Leistungsverzeichnis erstellt.

„Dass eine Fachhochschule und eine Universität sich für ein solches Projekt zusammen tun, ist bundesweit ein Novum“, kommentiert Kanzler Grundei. „Wir werden damit nicht nur in den nächsten drei Jahren das veraltete System ablösen und ersetzen, sondern freuen uns auch auf eine Vielzahl von innovativen Anwendungsmöglichkeiten für die verschiedenen Nutzer.“ Ergänzt FH-Kanzlerin Irene Strebl.

In neuen CaMS werden die Prozesse des sog. Student Life Cycle abgebildet, also sämtliche Verwaltungsabläufe von der Bewerbung über die Durchführung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen bis zum Studienabschluss.  Mit der neuen Software werden Beschäftigte aus der Verwaltung sowie Studierende und Lehrende beider Hochschulen arbeiten. Sie wird deutlich nutzerfreundlicher sein, beispielsweise ist geplant, dass Studierende mit ihren mobilen Endgeräten direkt auf ihre Kursbelegungen, ihre Prüfungsanmeldungen oder ihre Noten zugreifen können.