BAUFORUM.Praxis - Projekte aus der Praxis

Das neue Konzept kommt gut an

In kleinen Teams arbeiten Studierende beim Workshop BauForum.Praxis. Foto: FH Lübeck

Präsentation der Ergebnisse. Foto: FH Lübeck

Gemeinsam werden die Ergebnisse diskutiert. Foto: FH Lübeck

Unter Leitung von Prof. Dr. Ing. Petra Mieth richtete der Fachbereich Bauwesen auch im laufenden Wintersemester wieder einen Workshop unter dem Titel „BAUFORUM.Praxis“, an der Fachhochschule Lübeck aus. Mehr als 70 Studierende des 3. Und 4. Semesters des Bauingenieurwesens und zwölf Unternehmensvertretungen aus der Baubranche nahmen am vierten Workshop BAUFORUM.Praxis teil, dem die Initiatorinnen ein Feintuning verordnet hatten.

Damit Studierende wie auch die Praxisvertretungen ein gemeinsames Verständnis für die Anforderungen an Praktika und Themen bekommen, gab es zu Beginn des Workshops ein Impulsreferat über die Praktikumsrichtlinien des Studiengangs Bauingenieurwesen.

In dem Workshop hatten es die Studierenden an diesem Nachmittag mit drei Aufgabenstellungen aus der realen Bauwelt zu tun. Die Deutsche Bahn AG formulierte das Thema „Entwurf eines Brückenquerschnittes“, das Ingenieurbüro oemig + partner die Aufgabe „Berechnung der Schnittgrößen an einem Verkehrsschild“ und Friedrich Schütt + Sohn Baugesellschaft das Thema „Planungsskizzen für eine Bauablaufsplanung“. In kleine Teams aufgeteilt, durften die Studierenden gemeinsam Lösungswege erarbeiten, wobei die Praxisvertretungen mit Tipps und Rat zur Seite standen. Am Ende des Nachmittags präsentierten die Teams ihre Ergebnisse und Lösungsvorschläge, die dann anschließend mit allen Fachleuten aus der Praxis erörtert und diskutiert wurden.

Moderatorin Prof. Dr. Petra Mieth und Organisatorin Andrea Schauließ zeigten sich am Ende des Tages hoch zufrieden mit dem Ergebnis des vierten Workshops BAUFORUM.Praxis. „Rückblickend auf die vorangegangenen Veranstaltungen haben wir das Konzept im vierten Workshop nochmals etwas verändert. Wir haben zuvor eine Vorstellungsrunde eingeflochten, ähnlich wie beim „elevator pitch-Verfahren“, bei dem nicht nur die Unternehmen sich vorstellen und Erwartungen äußern konnten, sondern auch die Studierenden. Wir freuen uns riesig, dass dieses ‚Feintuning‘ so gut angekommen ist und bereits zu Beginn für eine gelöste Atmosphäre gesorgt hat“ waren sich Mieth und Schauließ einig. Das Konzept stimmt. 

Die Idee hinter dieser Veranstaltung ist es, den Studierenden des Fachbereichs und den Vertretungen der Bauwirtschaft ein Forum zu schaffen, auf dem sie über konkrete und praxisnahe Aufgabenstellungen und deren Bearbeitungen miteinander in Kontakt kommen können. Die Kontakte aus solchen Workshops, in denen gemeinsam Aufgaben von Studierenden und  bearbeitet werden, seien wesentlich verbindlicher und nachhaltiger als übliche Kontaktgespräche bspw. auf Messen oder Vortragsveranstaltungen, resümierte Mieth.

Mit dabei waren in diesem Wintersemester 2017/18 folgenden Praxisvertretungen