Qualitätsmanagement

Die Fachhochschule Lübeck arbeitet kontinuierlich daran, ihre Prozesse und Strukturen zu verbessern.

  • Übersicht

    Das Qualitätsverständnis der gesamten Hochschule zielt nicht auf eine formale Zertifizierung, sondern darauf, dass sich eine möglichst breite Hochschulöffentlichkeit im Rahmen eines gemeinsam betriebenen QM-Prozesses mit den Qualitätszielen und dem Vorgehen zum Erreichen dieser Ziele identifiziert.

    Verantwortliche für das Qualitätsmanagement (Kanzlerin)

    Irene Strebl
    Dipl.-Kffr.
    Irene Strebl


    Phone:+49 451 300 5002
    Fax:+49 451 300 5253
    E-Mail:kanzlerin@fh-luebeck.de
    Room:36-1.06
  • QM-Aktivitäten
    Schaubild: Qualitätsmanagement an der FH Lübeck

    Zahlreiche Aktivitäten laufen an der FH Lübeck im Bereich Qualitätsmanagement - in alphabetischer Reihenfolge:

    • Absolvent_innenbefragungen
      Zweimal pro Jahr werden ehemalige Studierende befragt. Die Ergebnisse dieser Befragungen helfen, Studiengänge und Abläufe an der Hochschule zu optimieren. Das Alumni-Netzwerk wird durch eine Alumnibeauftragte betreut.
    • Akkreditierungen
      Alle Studiengänge der FH Lübeck sind akkreditiert und werden regelmäßig reakkreditiert.
    • Didaktikseminare
      Regelmäßig bietet die FH Lübeck ihren Lehrenden umfassende Didaktikseminare an, um ihnen didaktische Fortbildungen zu ermöglichen.
    • Erstsemester-Befragung
      In jedem Semester werden die Erstsemester-Studierenden befragt. Die Ergebnisse werden zentral ausgewertet und dienen der Weiterentwicklung von Abläufen und Angeboten.
    • Lehrveranstaltungsevaluation
      Auf Basis der Evaluationssatzung werden alle Lehrveranstaltungen an der FH Lübeck regelmäßig von Studierenden evaluiert.
    • Qualitätspakt Lehre (BMBF-Förderung)
      In einem Verbundprojekt mit der Universität zu Lübeck läuft im Rahmen des Qualitätspakts Lehre das Projekt Einstiege in das Studium (BMBF-Förderkennzeichen 01PL11099). In dem Projekt werden durch spezielle Vorkurse, Brückenkurse und Unterstützungsangebote in den Bereichen Mathematik, Informatik und Sprachen die Einstiegs- und somit Studienerfolgsvoraussetzungen verbessert.
    • Qualitätssicherungssatzung
      Die Qualitätssicherungssatzung dient als Grundgerüst des QM an der FH Lübeck. Sie beinhaltet Regelungen zu Standards, zu Verfahren der Qualitätssicherung, zur Einbindung von Studierenden etc.
    • Qualitätsverbesserungen im Bereich der internen und externen Kommunikation
      Die Außen- und Binnenkommunikation wird an der FH Lübeck als erfolgskritischer Bereich verstanden. Dementsprechend arbeiten spezielle QM-Teams an der Weiterentwicklung des Web-Auftritts (für Externe), des Intranets (für Beschäftigte) sowie des Lernraumsystems (für Studierende).
    • Statistische Erhebungen
      Statistische Daten zu allen Studiengängen werden kontinuierlich erhoben und finden bei der Weiterentwicklung der Studiengänge Berücksichtigung.
    • Total E-Quality (TEQ)
      2010 und 2013 wurde die FH Lübeck mit dem Total E-Quality Award ausgezeichnet, einem Prädikat für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personalführung.
    • Umweltmanagement
      Die FH Lübeck hat ein eigenes, EMAS-zertifiziertes Umweltmanagement.
    • Vorschlagswesen/ Wunschbox
      Über die Wunschbox können von allen Studierenden, Beschäftigten und Professor_innen Verbesserungsvorschläge und Kritik an die Hochschulleitung herangetragen werden. Dieses ist sowohl über einen real existierenden Briefkasten als auch per E-Mail sowie anonym über ein intern zugängliches Web-Formular möglich.
    • Zertifizierungen
      Die FH Lübeck strebt keine organisationsweite Zertifizierung an, einige Teilbereiche der Hochschule sind aber zertifiziert. Der Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft, das Kompetenzzentrum für Kunststofftechnik, das Institut für Lerndienstleistungen (ILD) sowie die FH-Tochtergesellschaft oncampus GmbH haben sich nach der Norm DIN EN ISO 9001 zertifizieren lassen. Die Norm beschreibt die Anforderungen, denen ein Managementsystem einer Organisation genügen muss, um einem bestimmten Standard bei der Umsetzung des Qualitätsmanagements zu entsprechen. Ergänzend dazu sind das ILD und die oncampus GmbH nach DIN EN ISO 29990 zertifiziert, einer speziellen Norm für Lerndienstleistungen in der Aus- und Weiterbildung.
    • Zielvereinbarungen
      Zielvereinbarungen bilden ein festes Instrument zur Qualitätssicherung an der FH Lübeck. Die Hochschulleitung schließt alle vier Jahre Zielvereinbarungen mit dem Ministerium des Landes Schleswig-Holstein ab. Parallel dazu werden von den Fachbereichen Zielvereinbarungen mit der Hochschulleitung geschlossen. Aktuell gelten die Zielvereinbarungen der Jahre 2014 bis 2018.
  • Total E-Quality
    TEQ-Logo

    Die Fachhochschule Lübeck wurde bei der Prädikatsverleihung des TOTAL E-QUALITY, einer bundesweiten Initiative für beispielhaftes Handeln und erfolgreiches und nachhaltiges Engagement für Chancengleichheit und Vielfalt im Beruf, erneut nach 2010 und 2013 auch 2016 ausgezeichnet. Diese dritte Auszeichnung wurde der FH Lübeck verliehen, weil sie in ihrem Antrag überzeugend darlegen konnte, dass sie zur Stärkung des Qualitätsmanagements besondere Akzente durch die Integration von Gleichstellungs- und Genderaspekten setzen konnte.

     „Die Führungspersönlichkeiten unserer Prädikatsträger haben erkannt, dass gelebte und in der Organisation fest verankerte Chancengleichheit und Vielfalt zu mehr Erfolg führt. Sie präsentieren sich als zukunftsweisende Vorbilder in unserer Gesellschaft“, sagte Eva Maria Roer, Vorsitzende des TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. bei der Prädikatsübergabe an Debora Grund, Mitarbeiterin im Gleichstellungsbüro der Fachhochschule Lübeck. 

    In der Begründung der Jury heißt es zur Fachhochschule Lübeck: Gleichstellung ist in strukturellen und monetären Steuerungssystemen fest verankert. Neben etablierten Aktivitäten wurden weitere innovative Maßnahmen entwickelt wie die Aufnahme von Genderkompetenz als Kriterium in Stellenausschreibungen. An der Fachhochschule Lübeck werden auf Grundlage eines umfangreichen Gleichstellungsplans zahlreiche passgenaue Gleichstellungsmaßnahmen umgesetzt.

    „Die Fachhochschule Lübeck schafft für ihre Mitarbeitenden nicht nur die gleichen Rahmenbedingungen für beruflichen Erfolg und ist selbst damit erfolgreicher als andere. Sondern: Sie fördert die Karriere von Frauen in der Organisation und steigert damit ihre Attraktivität als Arbeitgeberin“, so Roer. „Dies ist ein wichtiges Signal und wird durch das Prädikat auch nach außen hin sichtbar“ sagte Debora Grund.
    Die Hochschule wurde als eine von 58 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden am Freitag in Nürnberg für ihre zukunftsorientierte, erfolgreiche und nachhaltige Personalpolitik ausgezeichnet.

    Das Prädikat TOTAL E-QUALITY wird jährlich vergeben und gilt für jeweils drei Jahre. Das Prädikat ist das Ergebnis eines umfangreichen Bewerbungsprozesses, der auf einem freiwilligen Selbstcheck beruht.

    Ansprechperson

    Katrin Molge
    Dipl.-Sozialw.
    Katrin Molge


    Phone:+49 451 300 5255
    Fax:+49 451 300 5301
    E-Mail:katrin.molge@fh-luebeck.de
    Room:36-0.55
  • Umweltmanagement
    EMAS-Siegel

    Im November 2016 wurde die FH Lübeck nach europäischer Norm EMAS III von einem unabhängigen Umweltgutachter begutachtet. Auf Grundlage der erbrachten Umweltleistungen wie die Umweltpolitik, das Umweltmanagementsystem sowie die Umweltbetriebsprüfung, wurde die Umwelterklärung 2016 für gültig erklärt und damit die Validierung abgeschlossen.

    Der Senat der FH Lübeck hatte sich im Jahr 2000 für die Einführung eines Umweltmanagementsystems ausgesprochen. Das Ministerium für Umwelt, Forsten und Natur des Landes Schleswig-Holstein förderte das Projekt zu 75%. Der erste Schritt auf dem Weg zur Zertifizierung war das Erarbeiten von umweltpolitischen Zielen und Umweltleitlinien für die FH Lübeck. Dazu wurden u. A. hochschulweite Workshops veranstaltet. Die Leitlinien wurden dann Ende 2000 durch den Senat verabschiedet. Das Umweltmanagement-Team formulierte auf Basis der an der FH Lübeck durchgeführten Schwachstellenanalyse zehn Umweltziele, die vom Senat der Fachhochschule in einer Sitzung Anfang 2002 mit großer Zustimmung verabschiedet wurden:

    • Reduzierung der CO2-Emissionen aus Wärme und Strom
    • Reduzierung der Wassernutzung und eine Schadstoffentfrachtung des Abwassers
    • Reduzierung der Emissionen in die Luft
    • Reduzierung der Lärmemissionen
    • Verbesserung der Abfallfraktionierung und Verminderung des Abfallvolumens
    • Optimierung im Umgang mit Gefahrstoffen
    • Beachtung der Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und Abfallverwertung bei der Verbrauchsmittel- und Investitionsgüterbeschaffung
    • Verbesserung der Transparenz zu umweltrelevanten Aktivitäten
    • Steigerung der umweltorientierten Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
    • Reduzierung des durch die Hochschulangehörigen verursachten motorisierten Individualverkehrs

    Unterstützung erhält das Umweltmanagement durch entsprechende Vorlesungsveranstaltungen, Projekte und durch das Umweltmanagement-Team.

    • Umweltleitlinien

      Präambel

      Wir, die Mitglieder der Fachhochschule Lübeck, wollen das Umweltbewusstsein und die Umweltverantwortung in den relevanten Bereichen der Hochschule fördern und steigern. Unser vorrangiges Ziel ist der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Darin eingebettet wollen wir den Lebensraum Campus zukunftsfähig gestalten. Umweltschutz ist dabei ein festes Element in unserer Lehre, Forschung und in unseren Ideen. Unser Handeln orientiert sich an der kontinuierlichen Verbesserung des Umweltschutzes.

      Leitlinien

      Wir fördern den Entwicklungsprozess zu ökologischer Verantwortung und Qualitätsbewusstsein.

      Wir sind uns der Vorbildfunktion der Fachhochschule in der Gesellschaft bewusst, integrieren unsere Umweltleitlinien in unseren Arbeitsalltag und tragen sie nach außen.

      Wir sensibilisieren das Umweltbewusstsein unserer Studierenden durch themenspezifische und fächerübergreifende Lehrveranstaltungen, Forschungsaktivitäten und aktuelle, praxisorientierte Projekte.

      Wir fördern Freiräume für ökologische Themen, in denen sich die Studierenden eigenverantwortlich weiterqualifizieren können. Damit sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, im Beruf durch ein gesteigertes Umwelt- und Qualitätsbewusstein ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung zu übernehmen.

      Wir führen einen nach allen Seiten offenen und konstruktiven Dialog über eine umweltgerechte Entwicklung der Hochschule. Alle Hochschulmitglieder wirken an der Verbesserung des Informationsflusses mit.

      Wir stellen die hochschulinterne Umweltpolitik für die Öffentlichkeit nachvollziehbar und damit bewertbar dar.

      Wir treten an die Öffentlichkeit, um Transparenz über den Stand des Umweltschutzes und die Ziele der Fachhochschule herzustellen.

      Wir wollen das Umweltbewusstsein der Hochschulmitglieder bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben auch durch Fort- und Weiterbildung schärfen. Wir streben an, alle mit uns kooperierenden Institutionen, Behörden, Firmen und sonstige Partner für unsere umweltpolitischen Absichten zu gewinnen.

      Wir verbessern die Bedingungen, die es hochschulweit allen Mitgliedern erlauben, sich im Lebensraum Campus in einem offenen Dialog auszutauschen. Zur Unterstützung des hochschulinternen Umweltschutzes schaffen wir Anreizsysteme, um das kreative Potenzial der Hochschule voll zu nutzen.

      Wir setzen unsere Kompetenz aktiv und verantwortungsbewusst für eine effiziente und sparsame Nutzung aller Ressourcen ein.

      Wir wirken aktiv darauf hin, im Bereich der Technik und der Organisation ökologisch und sicherheitstechnisch ausgereifte Verfahren zu etablieren.

      Wir streben die Optimierung unserer vorhandenen Ausstattung an und beurteilen künftige Baumaßnahmen und Projekte auch nach ihren umweltrelevanten Auswirkungen. Unser Beschaffungswesen gibt umweltverträglichen Produkt- und Materialvarianten den Vorzug, soweit die sonstigen Rahmenbedingungen dies zulassen.

      Wir betrachten die gesetzlichen Standards als Mindestanforderungen, zu denen wir uns selbstverständlich bekennen.

    Umweltmanagementbeauftragter

    Norbert Endlich
    Dipl.-Ing.
    Norbert Endlich


    Phone:+49 451 300 5209
    Fax:+49 451 300 5235
    E-Mail:norbert.endlich@fh-luebeck.de
    Room:11-1.07