Gleichstellung

Rechtliche Grundlage ist der § 3 des Grundgesetzes. Darin heißt es: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Die Fachhochschule hat gemäß § 3 (5) Hochschulgesetz folgenden gesetzlichen Auftrag: „Die Hochschulen tragen zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft bei. Sie ergreifen Maßnahmen zur Beseitigung bestehender Nachteile für ihre weiblichen Mitglieder und wirken insbesondere auf die Erhöhung des Frauenanteils in der Wissenschaft hin. Bei allen Vorschlägen und Entscheidungen sind die geschlechtsspezifischen Auswirkungen zu beachten. Das Nähere regeln die Hochschulen jeweils in ihrer Verfassung.“

An der Fachhochschule Lübeck ist Gleichstellungspolitik institutionalisiert und Bestandteil der Personal- und Organisationsentwicklung. Schon im Leitbild wird darauf hingewiesen, dass Chancengleichheit an der Hochschule gelebt wird. Verbindlich festgelegt ist die Gleichstellungspolitik in der Verfassung der Fachhochschule und im Gleichstellungsplan.

  • Übersicht

    Herzlich willkommen auf der Seite des Gleichstellungsbüros. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt darin, Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern an der Hochschule sicherzustellen bzw. stetig zu verbessern. Dies gilt sowohl für die Studierenden als auch für die Beschäftigten. Die weiteren Aufgabengebiete des Gleichstellungsbüros reichen von der Erstberatung und Unterstützung bei Fällen von sexueller Belästigung sowie Formen von Gewalt und Mobbing, der Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bis hin zur individuellen Beratung der eigenen Studiensituation von Studierenden.

    Darüber hinaus bietet das Gleichstellungsbüro regelmäßig aktuelle Veranstaltungen und Services an. Diese reichen von kostenlosen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskursen für unsere Studentinnen bis hin zu einer Posterausstellung "Frauen in Naturwissenschaften und Technik", welche Ihnen zum Verleih zur Verfügung steht.

    Beispielhafte Veranstaltungen der letzten Jahre waren:

    Scheuen Sie sich nicht, uns bei Fragen oder Verbesserungsvorschlägen jederzeit direkt anzusprechen. Sie finden uns im Gebäude 36 in der zentralen Verwaltung.

    Gleichstellungsbeauftragte

    Katrin Molge
    Dipl.-Sozialw.
    Katrin Molge


    Phone:+49 451 300 5255
    Fax:+49 451 300 5301
    E-Mail:katrin.molge@fh-luebeck.de
    Room:36-0.55

    Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte

    Debora Grund
    Debora Grund B.Sc.

    Phone:+49 451 300 5071
    Fax:+49 451 300 5301
    E-Mail:debora.grund@fh-luebeck.de
    Room:36-0.54
  • Aufgaben

    Die Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten besteht darin, die individuelle Situation von Frauen an der Hochschule zu verbessern und der strukturellen Benachteiligung von Frauen entgegen zu wirken. Dies gilt für soziale, organisatorische und personelle Angelegenheiten. Sie achtet darauf, dass bei der Erfüllung der Aufgaben, insbesondere bei der wissenschaftlichen Arbeit und der Entwicklungsplanung, frauenrelevante Aspekte einbezogen werden.

    Warum gibt es geförderte Maßnahmen und Projekte speziell für Frauen?

    Um zu einer gleichberechtigten Teilhabe am Erwerbsleben und vor allem in Führungspositionen zu gelangen, sind Netzwerke und spezielle Frauenfördermaßnahmen (so genannte Gleichstellungsvorsorgemaßnahmen) nach wie vor wichtig. Dabei ist zu beachten, dass „Frauenfördermaßnahme“ nicht bedeutet, dass Frauen auf Grund eines Kompetenzmangels besonderer Förderung bedürfen, sondern es bedeutet, dass Frauen auf Grund der immer noch vorhandenen männlich geprägten Arbeitskultur und der so genannten gläsernen Decke durch eine homosoziale Kooptation strukturell (und individuell) benachteiligt sind beim Eintritt ins Berufsleben in typischen Männerberufen und / oder bei der Besetzung von Führungspositionen oberhalb des mittleren Managements. Die gleiche Behandlung beider Geschlechter stellt somit nicht automatisch Chancengleichheit dar. Es gilt darauf zu achten, dass die Zugangsbedingungen für beide Geschlechter gleich sind.

    Vielfältige Aufgeben der Gleichstellungsbeauftragten
    • Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten

      Aufgrund des vorgegebenen gesetzlichen Auftrages ergeben sich vorrangig folgende Aufgabenfelder:

      • Erarbeitung von aufgabenbezogenen Maßnahmen und Projekten
      • Beratung bei der Umsetzung und Fortschreibung des Gleichstellungsplanes
      • Beteiligung an Stellenbesetzungs- und Berufungsverfahren
      • Mitwirkung, Beratung und Unterstützung bei Personalangelegenheiten
      • Aufbau von Frauennetzwerken
      • Kooperation mit Gleichstellungbeauftragten auf Stadt-, Landes- und Bundesebene
      • Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses
      • Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/ Dual Career
      • Beratung und Unterstützung bei Fällen von sexueller Belästigung, Formen von Gewalt und Mobbing
      • Zusammenarbeit und Unterstützung der nebenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten

       

      Das Gleichstellungsbüro berät und unterstützt zusätzlich,

      • wenn Sie Informationen und Kontakte über Frauengruppen und Frauenverbände suchen,
      • wenn Sie sich über berufliche Perspektiven einer Ingenieurin und die richtigen Bewerbungsstrategien beraten lassen wollen,
      • wenn Sie sich über Kinderbetreuungsmöglichkeiten informieren möchten,
      • wenn Sie sich benachteiligt fühlen und darauf aufmerksam machen wollen,
      • wenn Sie Studienprobleme oder Schwierigkeiten am Arbeitsplatz haben,
      • wenn Sie sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz oder im Studium erleben oder erlebt haben,
      • wenn Sie in ihrem Arbeitsbereich vor Veränderungen stehen, die sich auf ihre berufliche Situation auswirken können,
      • wenn Sie Anregungen haben, wie die Situation an der Hochschule verbessert werden kann,
      • oder wenn Sie uns einfach kennenlernen wollen.
    • Gleichstellungspolitik an der Fachhochschule Lübeck

      Die Fachhochschule Lübeck ist aus ihrer Tradition heraus eine stark technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Hochschule. Der Studentinnenanteil ist aufgrund der Geschichte und des Studiengangsspektrums traditionell auch im Vergleich zu Universitäten deutlich geringer. An der Fachhochschule Lübeck ergibt sich heute folgendes Bild (Stand 2015):

      • 37% Studentinnen im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
      • 37% Studentinnen im Fachbereich Bauwesen
      • 18% Studentinnen im Fachbereich Elektrotechnik únd Informatik
      • 28% Studentinnen im Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft

      Die oft benannte angebliche Distanz von Frauen zur Technik kann hier nicht als vollständige Begründung genannt werden.

      Es muss vielmehr hinterfragt werden, ob die vorhandenen Strukturen an Hochschulen und auf dem Arbeitsmarkt nicht an den Bedürfnissen, der Lebensplanung und den Interessen von Frauen vorbeigehen und somit ursächlich für die Unterrepräsentanz sind. Als Konsequenz für die Fachhochschule Lübeck heißt dies, Frauenförderung nicht ausschließlich auf ein rein quantitatives "mehr Frauen" zu verkürzen, sondern zusätzlich strukturelle Veränderungen in Angriff zu nehmen, um nachhaltig die Fachhochschule noch attraktiver für Frauen zu gestalten.

      Dies hat scheinbar Wirkung gezeigt, denn in fast allen Bereichen ist ein Anstieg von Frauen zu verzeichnen.

      Die erfolgreiche Gleichstellungspolitik an der Fachhochschule Lübeck zeigt sich auch darin, dass die Hochschule zum zweiten Mal in Folge (2010 und 2013) mit dem Total E-Quality Prädikat ausgezeichnet wurde.

    • Gewinnung von Professorinnen und Mitarbeiterinnen

      Die Personalentwicklung der letzten Jahre zeigt, dass - gemessen an Stellenbesetzungs- und Berufungsverfahren - verstärkt Frauen eingestellt wurden.

      Die Zielsetzung der Hochschule ist es, 50% der Stellen mit Frauen zu besetzen. Lediglich bei der Besetzung von Professuren sind wir von dieser Zielvorgabe noch weit entfernt. Dennoch lehren aktuell an der Hochschule 15 Professorinnen. Dies entspricht einem Anteil von 13%. Zum Vergleich: 1995 lehrte an der Hochschule lediglich eine Frau.

      Dieser Erfolg hat mehrere Faktoren, u. A. die sehr aktiven und gut vernetzten Gleichstellungsbeauftragten der Fachbereiche sowie die sich verschieden stark durchsetzende positive Einstellung gegenüber den Bewerberinnen in den jeweiligen Berufungskommissionen.

    • Gewinnung von Studentinnen

      In der Wahl ihrer Studienfächer folgen junge Frauen einem Geschlechterrollen typischen Bild, in dem technische, techniknahe und naturwissenschaftliche Berufsfelder eher selten in Betracht gezogen werden. In der Folge dieser Entscheidung haben auch solche Arbeitsgebiete/ Berufe einen geringeren Frauenanteil, insgesamt entfällt die Vorbildfunktion und Identifikationsmöglichkeit für Mädchen und junge Frauen.

      Aufgrund der traditionellen Ausrichtung der Fachhochschule Lübeck liegt eine Schwerpunktaufgabe der Gleichstellung darin, Frauen zu ermutigen, ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu beginnen.

      Das Gleichstellungbüro unternimmt und unterstützt vielfältige Maßnahmen in dieser Richtung, zum Beispiel

      Seit Sommer 2012 ist die Fachhochschule Lübeck offizielle Partnerin im nationalen Pakt Komm, mach MINT.

      Deutschlandweit ist ein positiver Trend zu erkennen. So hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen in den Ingenieurwissenschaften seit 2008 um mehr als 55% erhöht. Bei den Naturwissenschaften und der Mathematik hat sich die Zahl um 40% erhöht. Besonders positiv zeigt sich die Entwicklung in der Elektrotechnik. Allein im Jahre 2011 haben sich 30% mehr Frauen als im Vorjahr für diesen Studiengang entschieden. Dasselbe Bild zeigt sich in der Informatik. Hier sind es 2011 28% mehr Studienanfängerinnen als im Jahre 2010. Der Frauenanteil liegt in dieser Fachrichtung bei mittlerweile 20%.

    • Finanzierung der Gleichstellungsmaßnahmen

      Seit 2000 arbeitet die Fachhochschule Lübeck mit einem Frauenförderpool als Komplementärfinanzierungsmaßnahme. Hieraus konnte gezielt eine Vielzahl von Aktivitäten innerhalb der Hochschule umgesetzt werden. In regelmäßigen Abständen werden Seminare speziell für Studentinnen und Mitarbeiterinnen angeboten.

    Alle erfolgreichen Ansätze an der Fachhochschule müssen kontinuierlich weiter ausgebaut werden. Die Herstellung von Chancengleichheit ist eine Aufgabe der gesamten Hochschule und bleibt eine große Herausforderung für die nächsten Jahre.

  • Service-Angebote

    Hier finden Sie einen Überblick über die Service-Angebote des Gleichstellungsbüros. Einige Angebote sind der Studienberatung zuzurechnen (z. B. Informationen zu weiblichen Vorbildern in Naturwissenschaft und Technik), andere helfen Studentinnen bei sozialen oder persönlichen Anliegen (z. B. Kinderbetreuung auf dem Campus).

    • Beratungsangebote auf dem Campus

      Im Gleichstellungsbüro werden Sie beraten zu den folgenden Themen:

      • Gleichstellungsfragen
      • Studiensituationen
      • Sexualisierte Gewalt

      Eine Erstberatung bietet die Gleichstellungsbeauftragte der Fachhochschule an.

      Der Frauennotruf berät in Fällen von sexueller Belästigung, sexuellen Übergriffen, Bedrohung, Stalking, Gewalt in der Partnerschaft oder auch bei Verdacht auf K.O.-Tropfen. Die Beratung ist kostenfrei und vertraulich.

      Das Studentenwerk Schleswig-Holstein bietet im Mensagebäude regelmäßig eine Sozial- sowie psychologische Beratung an.

    • Kinderbetreuung auf dem Campus

      Das Studentenwerk Schleswig-Holstein betreibt auf dem Campus eine Kindertagesstätte mit ganztägiger Betreuung für insgesamt 70 Kinder von Studierenden: 10 Plätze in der Krippengruppe, 60 Plätze in 4 altersgemischten Gruppen für Kinder von 1 bis 6 Jahren. Bei freien Plätzen in den Gruppen können auch Kinder nicht studierender Eltern betreut werden. Die Plätze werden nach festgelegten Aufnahmekriterien vergeben.

      Im Essbereich der Mensa ist zum ungestörten Essen der Großen für die Kleinen eine Spielecke eingerichtet worden mit Malutensilien, Spielen, Bobbycar, Puzzlen und Büchern. Kinderwagen und Buggys können per Fahrstuhl in den Essbereich im ersten Stock gebracht werden.

      In der Vorlesungszeit wird zusätzlich eine flexible, kostenlose Kinderbetreuung am späten Nachmittag angeboten. Dieser Service wird finanziert aus dem Verbundprojekt Einstiege ins Studium.

      Um Studierenden mit Kindern bei der Prüfungsvorbereitung zu entlasten, wird gemeinsam mit der Universität zu Lübeck unter dem Namen Kids Xtra eine zusätzliche kostenlose Kinderbetreuung vor den Prüfungszeiten angeboten. Die Betreuung wird von einer professionellen Fachkraft übernommen. Die Betreuung findet im Sozialraum (Geb. 64) und im direkt daneben grenzenden Eltern-Kind-Arbeitszimmer statt, wo es auch eine Schlafmöglichkeit gibt. Sie müssen für Ihr Kind lediglich einen kleinen Snack und etwas zu trinken mitbringen.

      Das Angebot kann auch von Studierenden genutzt werden, die keine Prüfungen haben, aber dennoch zusätzlich Zeit zum Lernen benötigen. Finanziert wird die Maßnahme wiederum aus dem Verbundprojekt Einstiege ins Studium.

      In den Ferien können die Beschäftigten der FH Lübeck die Ferienbetreuung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) sowie der benachbarten Universität zu Lübeck nutzen.

    • Girls' Day, der Mädchenzukunftstag - jährlich im April
      Girls' Day Logo

      Am Girls' Day, dem jährlichen Mädchen-Zukunftstag, haben Schülerinnen Einblick in Berufsfelder, die Mädchen im Prozess der Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen. Die Fachhochschule Lübeck bietet an diesem Tag regelmäßig Veranstaltungen an.

      Anhand von praktischen Beispielen erleben die Teilnehmerinnen in Vorlesungen, Laboren und Werkstätten, wie interessant und spannend ein Fachhochschulstudium sein kann. Auch geht es darum, die Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam zu machen, um einer gut ausgebildeten Generation junger Frauen weitreichende Zukunftsperspektiven zu eröffnen.

    • Schnupperstudium - alle zwei Jahre in den Herbstferien

      Seit 1996 gibt es an der Fachhochschule Lübeck das Schnupperstudium für Schülerinnen und weibliche Auszubildende unter dem Motto "Ich werde Ingenieurin".

      Das Schnupperstudium findet alle zwei Jahre an jeweils vier Tagen in den Herbstferien statt. Die Nachfrage von Seiten der Schülerinnen ist jährlich gestiegen. Sie besuchen Vorlesungen und Praktika und lernen so den Hochschulalltag kennen. Des Weiteren spielt die Diskussion mit Studentinnen, Absolventinnen und berufstätigen Ingenieurinnen eine wichtige Rolle.

      Das Schnupperstudium gibt den Teilnehmerinnen Antworten auf die wohl am häufigsten gestellten Fragen: Ist ein Studium mit technischer oder naturwissenschaftlicher Orientierung überhaupt das Richtige für mich? Und entspricht das Modell Fachhochschule mit dem starken Praxisbezug überhaupt meinen Vorstellungen?

      Damit soll quasi personifiziert mit dem pauschalen Vorurteil der weiblichen Distanz gegenüber Technik aufgeräumt und deutlich gemacht werden, dass Frauen sehr wohl einen Bezug dazu haben (Vorbildfunktion), und aufzeigen, welche interessante Berufsperspektive sich nach einem technischen Studium ergeben kann. Immerhin haben sich bisher 18% der Teilnehmerinnen des Schnupperstudiums für ein Studium an der Fachhochschule Lübeck entschieden.

      Das nächste Schnupperstudium wird im Herbst 2016 stattfinden.

    • Verleih der Posterausstellung "Frauen in Naturwissenschaft und Technik"

      Mädchen und jungen Frauen fehlen oft weibliche Vorbilder, wenn es um berufliche Perspektiven in Naturwissenschaft und Technik geht. In der Posterausstellung "Frauen in Naturwissenschaft und Technik" werden die Portraits von 23 Frauen, die einen Teil des Weges für die heutige Generation geebnet haben, vorgestellt.

      Posterausstellung "Frauen in Naturwissenschaft und Technik"

      Die Auseinandersetzung mit den Postermotiven soll Jungen und Mädchen dazu anregen, geschlechtertypische Rollenklischees bei der Berufswahl kritisch zu hinterfragen.

      Bei Ausstellungsinteresse stellen wir Ihnen gern die Druckdaten der 24 Poster in Din A0 Format kostenfrei zur Verfügung. Das Posterset umfasst neben den 23 Porträts der Wissenschaftlerinnen ein Übersichtsplakat und ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar.

      Kontakt für Verleih


      Miriam Seyffarth, Kulturattachée am deutschen Generalkonsulat in Djidda, wurde 2014 auf die Ausstellung aufmerksam und wollte diese unbedingt nach Saudi-Arabien holen, um sie an einer der großen Frauenuniversitäten des Landes zu präsentieren. Auch der Fachbereich Visual Communication (VISCOM) der Dar Al-Hekma Universität war interessiert.

      Der Lübecker Ausstellungskatalog erwies sich als Impulsgeber und inspirierte die jungen Frauen und ihre Professorinnen von VISCOM, um auch nach Vorbildern von Frauen in Wissenschaft und Technik unter arabisch-muslimischen Frauen zu suchen. Daraus ist die gemeinsame deutsch-saudische Ausstellung Proof Positive: Women in Science and Technology entstanden.

      Das Booklet zeigt sehr eindrucksvoll, das Interesse der Design-Studentinnen sich auf ihre kreative Art und Weise mit dem Themen auseinanderzusetzen und aus der eigenen Kultur identitätsstiftende Vorbilder zu suchen.


      In Triest entwickelten Schüler_innen im Alter von 13-14 Jahren ein Theaterstück aus den Materialien der Ausstellung Frauen in Naturwissenschaft und Technik.

      Die Aufführung fand im Frühjahr auf Wunsch der Stadt Triest im Rahmen der Veranstaltungsreihe Primavera di donne statt.


    • Soroptimist Preis Technik und Wirtschaft

      Alle zwei Jahre vergibt der Soroptimist International Club Lübeck – Bad Schwartau an eine herausragende Studentin der Fachhochschule Lübeck den "Soroptimist-Preis Technik und Wirtschaft". Mit dem Preis sollen Studentinnen aus Technik und Wirtschaft für besondere Leistungen gewürdigt und für den weiteren beruflichen Werdegang motiviert werden. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

      Preisträgerin des Soroptimist Preises Technik und Wirtschaft 2015 ist Mareike Schwenke, Studiengang Chemie- und Umwelttechnik. Sie erhielt den Preis im Rahmen der Graduierungsfeier der FH Lübeck in der Lübecker St. Petri Kirche.