Forscher der FH Lübeck unter den ersten Transferpreisträgern der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein
09.07.2010
In diesem Jahr wurden erstmals die Transferpreise und -prämien der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein (ISH) aus einem neuen Pilotprogramm vergeben. Unter den von einer Fachjury ermittelten drei Gewinnern ist Prof. Dr. Olaf Jacobs von der Fachhochschule Lübeck. Der Transferpreis würdigt die besonders enge Zusammenarbeit der Wissenschaftler mit Unternehmen und den daraus resultierenden Wissenstransfer.
Darüber hinaus erhielten zwei weitere Forscher der FH Lübeck Transferprämien als Anerkennung für ihre Leistungen im Transfer von Wissen aus der Hochschule in die Wirtschaft. Dabei handelt es sich um die Professoren Georg Conradi vom Fachbereich Bauwesen für sein wirtschaftsorientiertes Engagement im Bereich Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen und Dr. Stephan Klein, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften für seine vielfachen Aktivitäten im Bereich der Biomedizintechnik mit Unternehmen aus der Medizintechnikbranche.
Auszeichnung der ISH Transferprämien-Empfänger: Gabriele Ramien, Prof. Stephan Klein, Dr. Steffen Lüsse, Prof. Georg Conradi, Prof. Jochen Litz, Prof. Olaf Jacobs, Prof. Hans-Jürgen Block
Dass die Organisationsform des Technologietransfers und die Kooperation mit der Wirtschaft sich bewährt hat, zeigt die einmalig vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) herausgegebene Potenzialstudie Forschungslandkarte Fachhochschulen für die Jahre 2000-2002. Sie befasst sich mit der aktuellen Forschungstätigkeit an 97 staatlich getragenen Fachhochschulen in Deutschland. Mit ihren Drittmitteleinnahmen ist die Fachhochschule Lübeck in den Jahren 2000-2002 Spitzenreiter auf dem Forschungs- und Entwicklungssektor geworden.
Diese starke Position im Bereich Forschung und Entwicklung konnte in den nachfolgenden Jahren weiter ausgebaut werden. Auch im Jahr 2008 hat die FHL hat mit ihren eingeworbenen Drittmitteln in Höhe von fast 5 Millionen Euro nach wie vor eine Spitzenposition im Vergleich der Fachhochschulen inne.
Die hohe Leistungsfähigkeit in Forschung und Entwicklung zeigt sich auch an der Vielzahl der entstandenen Kooperationen von Wirtschaftsunternehmen mit der FH Lübeck. Es ist gelungen, Netzwerke aufzubauen, im Rahmen derer Forschungsförderung optimal betrieben werden kann. Kooperierende Unternehmen haben neue Produkte auf den Markt gebracht.
Die Forschung und Entwicklung ist eng mit dem Erhalt und dem Entstehen von Arbeitsplätzen verknüpft. Nur durch neue und qualitativ hochwertige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen können Firmen am Markt bestehen und damit Arbeitsplätze sichern bzw. schaffen.
Ein nachhaltiger Aufbau von wirtschaftsnahen, auf Innovationen ausgerichteten Kompetenzzentren am Standort Lübeck wird diese enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Wirtschaft und Wissenschaft weiter ausbauen. Durch F & E Kooperationen und Dienstleistungen und dem damit verbundenen kompetenten Wissens- und Kompetenztransfer entstehen Innovationen, die sich sicherer und schneller in marktfähige Produkte umsetzen lassen.