Ziel des Praktikums ist es, Kernpunkte der analogen Elektronik durch teils vorgegebene, teils selbst durchzuführende Schaltungsaufbauten praktisch kennenzulernen. Voraussetzung: Eine bestandene Vorprüfung sowie Kenntnisse aus den Vorlesungen Bauelemente der Elektrotechnik und Analoge Elektronik I und II werden vorausgesetzt.
Aus dem Inhalt des Praktikums: Aufbau und Wirkungsweise des Operationsverstärkers durch Vergleich vier unterschiedlicher Typen, Messung wichtiger Kenndaten wie Eingangsruhestrom, Offsetspannung und-strom, Differenzverstärkung, Gleichtaktverstärkung, Frequenzgang, Slew-Rate. Verhalten eines Oszillators nach der Wien-Robinson-Schaltung mit unterschiedlichen Stabilisierungen. Ermittlung wichtiger Parameter (Frequenzverhalten, Übernahmeverzerrungen, Klirrfaktor, Intermodulation) eines Leistungsverstärkers. Aufbau analoger Grundschaltungen wie unterschiedliche Stromquellen durch Verwendung eines Transistor-Arrays. Messungen an der linearen Phasenregelschleife, Anwendungsbeispiele. Multiplizierender Digital-Analog-Umsetzer; Anwendung als digital gesteuerte Potentiometer und Verstärker, als Sägezahn-Generator, Spitzenspannungsspeicher und Nachlauf-A/D-Wandler. Spannungs-Frequenz-Umsetzung und Frequenz-Spannungs-Umsetzung nach dem Charge-Balance-Verfahren. Aufbau und Kenndaten eines Delta-Modulators mit Anwendung auf eine Musik-Übertragung.
Ansprechpartner
Laborleiter: Prof. Dr Ryschka ; Laboringenieur: Dipl.- Ing. Knöbel