Motivation für KIM - Absolventen
Warum ist dieser Master optimal für KIM- Absolventen?
--> Kein anderer Master, weder an anderen FHs noch an anderen Unis, stellt sicher, dass die Inhalte Stoff voraussetzen, der nicht im Bachelor schon angeboten wurde. Dieser Master ist wirklich nur für KIM - und ESA - Absolventen konsekutiv.
--> Selbstverständlich können Sie an anderen FHs und Unis einen Master beginnen - sofern Sie dort zugelassen werden - jedoch müssen Sie damit rechnen, das Sie fehlenden Stoff, der dort vorausgesetzt wird, selbstständig nebenher erarbeiten müssen.
Was verbirgt sich hinter den einzelnen Fächern?
Wirtschaftswissenschaftliche Module
Rechnungswesen und Controlling
Geschäftsprozessmanagement
Integrierte Informationssysteme
Hier wird Grundlagenwissen gelehrt, das in den höheren Managementebenen vorausgesetzt wird. Gerade von einem Masterabsolventen erwartet man ein Verständnis für die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge von Industrieprozessen, so dass eine Zusammenarbeit mit den betriebswirtschaftlichen Kollegen dadurch optimiert wird.
Technische Module des Sommersemesters
Angewandte Mathematik
Hier sollen die Methoden und Algorithmen, die in den anderen Mastervorlesungen benutzt werden, grundlegend gelehrt werden. Zusätzlich werden Lösungen in Matlab gezeigt. Es ist keine theoretische, sondern "praktische" Mathematik. Z. B. wird in der Vorlesung "Identifikation und digitale Reglersysteme" eine Least - Square - Optimierung benutzt. Hier wird gezeigt, was dahinter steckt und wo die Grenzen liegen.
Digitale Bildverarbeitung
Vermehrt wird in der Produktion z. B. zur Qualitätskontrolle oder zur Automatisierung die Bildverarbeitung eingesetzt. Nur mit modernen Bildverarbeitungsmethoden kann ein Roboter z. B. aus einer Kiste mit Fleisch einzelne Stücke herausgreifen und in Einzelverpackungen ablegen (Quelle: Fa. Elbatron, Ahrensburg). Wie kann man aus zwei Videobildern eine 3D- Tiefeninformation gewinnen?
Datenbanken und Informationsmanagement
Gerade in komplexen Produktionsprozessen sind Daten zu verknüpfen, die in Relationalen Datenbanken abgelegt sind. Wie kann man an diese Informationen herankommen, wie programmiert man Abfragen in SQL? Was für Datenbanksysteme gibt es, welche Strukturen sind möglich und kommen vor.
Identifikation und digitale Reglersysteme
Diese Vorlesung baut auf die RT1- Vorlesung im Bachelor auf. Wie identifiziert man Prozesse, wie kann man das für adaptive Regler automatisieren? Wie programmiert man digitale Regler? Welche modernen Reglerkonzepte gibt es heute? Wie funktionieren Kaskadenregler, Zustandsregler, PFC- Regler, Fuzzy-Regler, adaptive Regler?
Brückenkurs Energietechnik
Hiermit werden die Lücken geschlossen, die zwischen den KIM- Inhalten und den AIT- Inhalten bestehen. Es handelt sich dabei um die wichtigsten Inhalte der Energietechnik, Energiewandlung, Energieverteilung.
Technische Module des Wintersemesters
Digitale Verarbeitung stochastischer Signale
Sensorsignale sind in der Regel durch stochastisches Rauschen gestört. Hier werden Methoden gelehrt, wie man diese Signale filtern, optimieren und mit anderen Sensorsignalen sinnvoll zusammenfassen kann, um daraus weiterverarbeitbare Information zu gewinnen.
Mensch-Computer Schnittstelle
Jedes Einzelsystem, sei es ein Sensor, eine Anwendung auf einem Mikroprozessor oder PC oder das Bedienfeld einer Energienetzverteilung oder eines Kraftwerkes muss bedient werden können. Wie man diese Bedienoberflächen und Strategien auf den Anwender optimieren kann, soll diese Vorlesung zeigen.
Drahtlose Netze in der Automation
Vermehrt werden heute Sensoren und Aktoren drahtlos verbunden. Hier werden die Methoden wie Bluetooth und WLAN mit Ihren Eigenschaften und Grenzen vorgestellt.
Verteilte Systeme in der Automation
Heute sind alle Produktionsanlagen miteinander auf verschiedenen Ebenen vernetzt. Welche Schnittstellen, Protokolle dort industriell eingesetzt werden und welche Eigenschaften und Grenzen die verschiedenen Interface haben, ist Gegenstand dieser Vorlesung.